Newsletter-Anmeldung

Unser Newsletter informiert Sie jeden Monat über Neuigkeiten aus den Bereichen Kunst, Kultur & Genuss.










Facebook Like

Ausflüge: LWL-Freilichtmuseum Hagen
LWL Hagen Essigfaesser  Ein Tal voller Entdeckungen
Handwerk und Technik

Erleben Sie Geschichte hautnah.
Das Museum zeigt Momente der Handwerks- und Technikgeschichte Westfalens und Lippes vom endenden 18. bis ins 20. Jahrhundert. Unverwechselbar ist das Konzept: Es ist das einzige Freilichtmuseum in Europa, das sich ausschließlich der Geschichte von Handwerk und Technik widmet.


Entdecken und Erleben
Das Hagener Freilichtmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), ist als Landesmuseum für Handwerk und Technik eines der ältesten technikhistorischen Museen Deutschlands und einzigartig in Europa. Schwerpunktmäßig werden hier Handwerke und kleine Gewerbebetriebe vom ausgehenden 18. Jahrhundert über die frühindustrielle Produktion bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts gezeigt.

Hintere Haeuser-obererPlatz
 
 
So können die Besucher einen spannenden Spaziergang durch die Entwicklungsgeschichte des Handwerks und Gewerbes der Region unternehmen. Im romantischen Mäckingerbachtal wurde eine typische Gewerbelandschaft inszeniert, wie sie nicht nur für Südwestfalen oder den Märkischen Kreis steht, sondern für viele wasserreiche Gegenden, in denen die Energie fürs Handwerk aus der Wasserkraft gezogen wurde.

Seilerei-LWL-Hagen
Seilerei

Ein lebendiges Museum

In über 60 historischen Betrieben wird gearbeitet und produziert

Aber im Hagener LWL-Freilichtmuseum wird nicht nur einfach „ausgestellt", sondern die Besucher erleben hier auch jede Menge. In einem Drittel der über 60 historischen Betriebe wird tatsächlich gearbeitet und produziert. Entsprechend lebendig geht es zu im Hagener Freilichtmuseum.
Die alten Techniken, Herstellungsverfahren und Werkzeuge sind „in Betrieb", Fragen stellen ist ausdrücklich erwünscht und bei Mitmachaktionen dürfen die kleinen und großen Besucher auch mit anpacken. Es wird geschmiedet, gebacken, gedruckt, gebraut und vieles mehr. Vor den Augen der Besucher entstehen so Nägel, Seile, Papier, Zigarren, Brot und Kaffee und so manches andere.
Jetzt erkennen die Besucher leicht, wie in der „guten alten Zeit" die harte Arbeit aussah, welchen Krach und Gerüche die Maschinen und Werkstücke verursachten und wie schwer das Handwerk wirklich war und auch heute noch ist, obwohl es manchmal so leicht und gekonnt aussieht. Hier gibt es das Erlebnis für alle Sinne.

Eisen, Papier und Tabak
Das Freilichtmuseum ist inhaltlich in verschiedene Bereiche geteilt. Neben den großen Eisenverarbeitungs- und Schmiedebereichen sind Ausstellungen in der Tabakfabrik oder im Zinkwalzwerk zu sehen, aber auch der breite Bereich Papier ist thematisiert. Verschiedene Werkstätten „in Betrieb" wie die Papiermühle, die Papierschöpferei, die funktionierende Papiermaschine und die Druckerei sind durch mehrere Dauerausstellungen unterstützt. Es wird hier ein umfassender Blick auf das unscheinbare, aber allgegenwärtige Material Papier geworfen.

Kleinschmieden

Köstlichkeiten aus dem Kolonialwarenladen wie zu Großmutters Zeiten
Im oberen Bereich des Freilichtmuseums sind die kleineren handwerklichen Betriebe ange-siedelt. Edel ist es in der Goldschmiede, dort wird in der Werkstatt gearbeitet und im oberen Stockwerk präsentieren sich aktuelle Schmuckausstellungen. Gegenüber werden im mit Nikotinfarbe gestrichenen gelben Tabakhaus per Hand Zigarren gerollt. Und direkt um die Ecke backt der Bäcker täglich frisch knusprige Brote und leckere Rosinenstuten. Sehr aromatisch riecht es aus der alten Iserlohner Kaffeerösterei, wo der regional bekannte Kaffee geröstet wird. Deftiger werden die Gerüche in Richtung Brauerei oder Obstbrennerei, wo ganz traditionell handwerklich gebraut und gebrannt wird. Alle diese kleinen Köstlichkeiten aus dem Museum sind im altmodischen Krämerladen aus Großmutters Zeiten zu erstehen.
 
In diesem Sommer wird das Hagener Freilichtmuseum des LWL 50 Jahre alt. Die große Sonderausstellung zum Geburtstag heißt „Museumsreif! Wie Handwerk und Technik ins Museum kamen." Sie erzählt an vielen Ausstellungsstücken und Fotos, wie das Museum gegründet, geplant und aufgebaut wurde. Bei einer Ausstellung von privaten Fotos der Besucher werden die Veränderungen durch die Jahrzehnte besonders deutlich.
Mehr dazu auch hier...

Sehr beliebt sind die reizvollen Sonderveranstaltungen, die während der Saison an vielen Wochenenden im Freilichtmuseum stattfinden. Zu Saisonbeginn im April und Mai geht es kreativ zu bei umGARNen und Handwerk Kunst Design. Im Juni findet ein großer Kaffeeklatsch statt, in den Sommerferien das Weinfest sowie das fröhliche Kindersommerfest und im Oktober das Herbstfest.

Zum Entdecken und Erleben im Hagener Freilichtmuseum gehören die unterschiedlichen Führungen und museumspädagogischen Aktivprogramme für alle zwischen 6 und 88 Jahren. Die bieten für jeden das richtige Programm.
Einerseits gibt es gute Einführungen in die Geschichte des Handwerks und der Technik, andererseits wird von den Besuchern bei Mitmachprogrammen selbst Hand angelegt und produziert. Das fertige „Werkstück" nehmen die Akteure anschließend mit nach Hause.

BesucherMessingstampfeVO
Besucher vor der Messingstampfe


Einen Übersichtsplan finden Sie » hier..«

LWL-Freilichtmuseum Hagen
Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik
Mäckingerbach
58091 Hagen-Selbecke


Anfahrtsskizze
» hier..«

Mehr Infos zum LWL-Freilichtmuseum und zu den vielen Veranstaltungen finden Sie im Internet unter: www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de oder Sie rufen an: 02331 7807-0

Öffnungszeiten:
1. April bis 31.Oktober, täglich, außer Montags, aber an allen Feiertagen, Einlass ab 9 Uhr, Häuseröffnung bis 17.30 Uhr, sonntags bis 18 UhrShop bis 18.15 Uhr

Hinweis für Hundebesitzer
Hunde an der Leine sind in den Außenanlagen des Freilichtmuseums willkommen. Die Tiere dürfen jedoch nicht in die Gebäude mitgenommen werden.

Quelle/Fotos: LWL Freilichtmuseum Hagen


     
     



Teilen




 
Copyright © 2009 by Petra Schiefer