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Bücher: Jan Wallentin, Fischer Verlag
Die Suche nach dem geheimisvollen Artefakt
Strindbergs Stern
Eine uralte Leiche im Schacht der Kupfermine von Falun, gefunden von einem Höhlentaucher in mehreren hundert Metern Tiefe – und neben der Leiche liegt ein mysteriöses Kreuz. Ist dieses Kreuz der Schlüssel zu einem Geheimnis?
 
Eingeweihte wissen: Dazu gehört ein Stern, denn vereint bilden das Kreuz und der Stern einen magischen Gegenstand, der dem Besitzer ungeahnte Möglichkeiten verspricht. „Strindbergs Stern", der Debütroman von Jan Wallentin (Fischer Verlag), erzählt mit viel Tempo und Spannung die Geschichte der Jagd nach dem Stern, der die Formel zu unendlicher Macht birgt.

Jan-Wallentin-Strindbergs-SDer Stern ist verschollen, versteckt an einem finsteren, geheimen Ort. Ein mörderischer Wettlauf beginnt, und alle haben nur das eine Ziel – sie müssen den Stern finden: Don Titelman, tablettensüchtiger Geschichtsprofessor und Spezialist für religiöse Symbole. Ein deutscher Geheimbund, der sich regelmäßig zu okkultistischen Riten auf einer Burg trifft. Die schöne Anwältin Eva Strand, die ein rätselhaftes Geheimnis umgibt, das sie nicht preisgeben will, und die computerverrückte Hex, die sich ins europäische Verkehrssystem
hackt. Jeder will der Erste sein, doch die Suche über Ländergrenzen hinweg wird schließlich auch eine Jagd nach den Jägern – bis zum Showdown im ewigen Eis der Arktis.


Jan Wallentin
Strindbergs Stern

Roman. Aus dem Schwedischen von
Antje Rieck-Blankenburg
Fischer Verlag
Auflage: 1 (23. März 2011)
512 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-10-090514-7
€ (D) 19,95 / sFr 30,50

    
 
Über den Autor

JANWAL1Jan Wallentin, 1970 geboren, ist Journalist und arbeitet beim Schwedischen Fernsehen. „Strindbergs Sterns" ist sein erster Roman
und hat schon vor Erscheinen international für großes Aufsehen gesorgt. Der Roman wurde bisher in 20 Länder verkauft.

Lesen Sie hier ein Interview mit Jan Wallentin


Ein unveröffentlichter Erfolg
von Patrik Svensson

Mit „Strindbergs Stern" hat der Journalist Jan Wallentin einen Abenteuerroman geschrieben, der immer wieder mit „Sakrileg" verglichen wird und bereits ein internationaler Erfolg ist. Nun steht nur noch ein unbedeutendes Detail aus: der Roman muss noch zu den Lesern kommen.

Beinahe alle Artikel, die dieser Tage zu Strindbergs Stern erscheinen, beginnen in etwa so: Der Journalist und schriftstellerische Debütant Jan Wallentin hat ein schwedisches „Sakrileg" geschrieben, das bereits in 16 Länder verkauft wurde.

Wie verhält man sich als Schriftsteller in einem solchen Fall? Wenn man also ein internationaler Erfolgsmythos ist, bevor das Buch überhaupt zum ersten Mal rezensiert wurde.
Es fühlt sich sehr merkwürdig an, da es sich ja im Grunde um ein Luftschloss handelt. Natürlich zahlen Verleger kein Geld für etwas, das sie für uninteressant halten, bloß weil ich aus Schweden komme. Aber so lange es kein Erfolg bei den Lesern ist, ist es schwer für mich, daran zu glauben, sagt Jan Wallentin bei einem Interview auf der Buchmesse in Göteborg.

Macht die kommende Begegnung mit Ihren Lesern Sie nervös?
Erstaunlicherweise nicht. Es sind bisher erst ein paar hundert Menschen, die das Buch gelesen haben. Und ich habe genau die Geschichte geschrieben, die ich schreiben wollte, es gibt also wenig, womit ich unzufrieden sein könnte.
Für diesen rasanten Erfolg lassen sich einige einfache Erklärungen finden. „Strindbergs Stern" wird verglichen mit Dan Browns „Sakrileg" und Jule Vernes „Reise zum Mittelpunkt der Erde". Man kann auch Stieg Larsson und das „schwedische Krimiphänomen" erwähnen. Ein rasant erzählter Abenteuerroman, geschrieben von einem schwedischen Journalist mit großem Interesse für das Gemeinwesen. Kein Wunder, dass dies große Erwartungen auf dem Buchmarkt schürt.
Die Zutaten von „Strindbergs Stern" sind, kurz zusammengefasst: ein tablettenabhängiger Geschichtsprofessor, eine mystische deutschsprechende „Stiftung", ein bisschen Nazismus, ein bisschen Okkultismus und eine schamlose junge Italienerin auf einem Motorrad. Alle jagen sie rund um die Welt, einem mystischen Kreuz und einem ebensolchen Stern hinterher, die zusammen den Schlüssel zum „bestgewahrten Geheimnis der Welt" darstellen.

Sie sagten, dass Ihre Schreibmethode war, Ihre literarischen Ansprüche an sich selbst zu überwinden. Wie meinten Sie das?
Als ich jung war schrieb ich viel, dabei war ich aber sehr ängstlich und habe daher schon vor über 15 Jahren damit aufgehört. Als ich nun wieder mit dem Schreiben begann beschloss ich, diesmal dürfe es so unterhaltend sein wie nur irgend möglich, Hauptsache, es macht Spaß. Ich machte mir keine Gedanken, was daraus würde. Mein Leben war nicht davon abhängig und ich hatte nicht das Gefühl, mich rechtfertigen oder beweisen zu müssen.

Woher kommt Ihr Interesse für Geschichte, Okkultismus und nazistische Symbole?
Ich interessiere mich schon immer für Verschwörungstheorien. Mich fasziniert, dass sie meist auf kleinen Details basieren, die tatsächlich wahr sind, es ist die Gesamtheit, die dann nicht stimmt. Je mehr ich über solche Theorien las, umso mehr erfuhr ich über nazistischen Okkultismus. Und das ist ein unglaublich faszinierendes Thema. Ebenso wie Andrées Ballonfahrt, die eine Grundlage meines Buches ist, das ist eine fantastische Geschichte. Allein so ein Detail, dass Nils Strindberg sich auf den Nordpol vorbereitete, in dem er im Djurgarden Ski lief...

Die „große Verschwörung", dieser geheime Zusammenhang von historischen Geschehnissen, hat doch eine enorme Anziehungskraft. Was glauben Sie selbst?
Ich bin reichlich unkonspirativ, aber rein dramaturgisch gesehen ist es ein kluger Schachzug, an den Grundfesten aller Zusammenhänge zu rütteln. Das schafft eine positive Unsicherheit beim Leser.

Welche Zukunft haben die Charaktere aus „Strindbergs Stern"?
Wohl kaum eine. Momentan kann ich mir nicht vorstellen, wie die Charaktere wieder auferstehen sollten. Ich habe einfach genug von ihnen. Und auch von dem Thema.

Interview von Patrik Svensson mit Jan Wallentin, erschienen am 25.9.2010 in der schwedischen Zeitung Sydsvenskan.

 

Quelle/Fotos: BUCH CONTACT



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