Newsletter-Anmeldung

Unser Newsletter informiert Sie jeden Monat über Neuigkeiten aus den Bereichen Kunst, Kultur & Genuss.










Facebook Like

Gärten, Parks & Schlösser: Schloss Hohenlimburg
Ein faszinierender Besuch auf der westfälischen Höhenburg
Schloss Hohenlimburg
Schloss Hohenlimburg am südlichen Rand des Ruhrgebiets ist die einzige mittelalterliche Höhenburg in Westfalen, die weitgehend im Ursprungszustand erhalten ist.

Graf Dietrich von Isenberg-Limburg erbaute um 1240 die Hohenlimburg
Die Geschichte der Hohenlimburg beginnt mit dem Anschlag auf den Kölner Erzbischof Engelbert von Berg durch Graf Friedrich von Isenberg. Um 1240 erbaute dessen Sohn Dietrich die Burg für seinen Streit um das verlorene Erbe des geächteten Vaters.

Schloss Hohenlimburg 1511 wurde die Burg an die Grafen von Neuenahr vererbt, welche die Anlage durch Bauten am Pallas erweiterten. 1584 musste Graf Adolf die Belagerung und Besetzung der Hohenlimburg durch Kurkölnische Truppen hinnehmen, die bis über seinen Tot hinaus andauerte.1592 ging die nach wie vor besetzte Burg an das Haus Bentheim. Erst 1610 konnte Graf Gumprecht die Hohenlimburg beziehen, die er zur gräflichen Residenz ausbauen ließ.

Schloss HohenlimburgIm Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg 1633 durch Lothar Dietrich von Bönninghausen belagert und erneut besetzt. Ein Brand zerstörte die Vorburg bis auf die Grundmauern. Im 18. Jahrhundert wurde die Hohenlimburg nach Beilegung von Erbstreitigkeiten mit dem Haus Preußen zum Residenzschloss ausgebaut, welches nach wie vor von der fürstlichen Familie genutzt wird.

Erleben Sie die schönste Aussicht in Westfalen
Der mittelalterliche Wehrgang mit seinen zwei begehbaren Türmen ist eine der wesentlichen Attraktionen von Schloss Hohenlimburg, welche über 30 Jahre wegen Baufälligkeit geschlossen war und im letzten Jahr restauriert und wiedereröffnet wurde. Von hier aus geniessen Sie eine atemberaubende Aussicht auf das Lennetal und den Ort Hohenlimburg.


Ein faszinierender Besuch auf der westfälischen HöhenburgLustwandeln mit atemberaubender Aussicht
Nachweislich seit 1730 existierte auf Schloss Hohenlimburg ein Höhengarten mit geometrischer Aufteilung, der nach holländischem Vorbild als terrassiertes Parterre angelegt war. Dieser wurde 2006 nach historischen Aufzeichnungen und unter Verwendung zeitgenössischer Pflanzen restauriert. Dabei handelt es sich um den einzigen erhaltenen Höhengarten im nördlichen Deutschland.

Historische Nutzgärten umrahmen die Höhenburg in südlicher und östlicher Richtung. Die Bezeichnung „Dienerschaftsgarten“ gibt einen Hinweis darauf, dass hier Obst und Gemüse zu Verpflegungszwecken angebaut wurde, während auf dem „Terrassengarten“ Weinstöcke, Rosen und Maulbeerbäume wuchsen. Beschaulich wirkt der von den Burgmauern umschlossene Kräutergarten im Kern der Burganlage.


Seit 200 Jahren
Schloss HohenlimburgGruseln für Kinder und Erwachsene
Der Überlieferung nach handelt es sich um die Hand eines Edelknaben, der seine Mutter schlug. Als Strafe für die Missachtung des vierten Gebots wurde die Hand des Knaben vor der versammelten Bürgerschaft der Stadt Limburg durch einen Scharfrichter mit dem Richtschwert abgeschlagen. Als Warnung für alle Kinder wurde die Hand bewahrt und einbalsamiert. Das schaurige Relikt wird seither auf dem Schloss ausgestellt.

Generationen von Eltern haben die Geschichte von der Schwarzen Hand ihren Kindern als Erziehungshilfe ähnlich den Grimmschen Märchen überliefert. Tatsächlich wurde die mummifizerte Hand jedoch in den Trümmern des 1811 durch einen Blitzschlag zerstörten Bergfrieds gefunden. Zunächst war sie durch den Kalkmörtel konserviert, nahm jedoch bald nach der Entdeckung ihre charakteristische schwarze Farbe an. Wahrscheinlich handelt es sich um ein mittelalterliches Leibzeichen, ein Beweisstück aus einer ungeklärten Morduntersuchung, welches im Turm des Schlosses eingemauert worden war.


Industriekultur
Die Geschichte des frühindustriell geprägten Lennetals wird im Kaltwalzmuseum auf Schloss Hohenlimburg (Route Industriekultur) anschaulich erklärt. Von der Aussichtsplattform auf dem mittelalterlichen Wehrgang erschließt sich diese geschichtsträchtige Landschaft rund um das Schloss. Ein dichtes Netz von Reit- und Wanderwegen machen die bewaldeten Höhenzüge am Lennetal zu einem lohnenswerten Ausflugsziel.


Öffnungszeiten
Öffnungszeiten: März, April, November
Samstags 11.00 – 17.00 Uhr / Sonn- und Feiertags 11.00 – 17.00 Uhr

Öffnungszeiten April bis September
Mittwoch bis Sonntags 11.00 – 17.00 Uhr / Montags geschlossen

Dezember, Januar, Februar geschlossen, außer Weihnachtsmarkt und Lichtspiele
Bei Sonderveranstaltungen wechselnde Öffnungszeiten.

 

Eintrittspreise
Tagestickets
Erwachsene 4,00 € je Besucher / Kinder (ab 6) 2,00 € je Besucher

Jahreskarte
Einzelkarte 12,00 € / Familienkarte 25,00 €


Schloss Hohenlimburg otersalonSchlossführungen – jederzeit
Individuell buchbare Schlossführungen für Besuchergruppen sind auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich.






Führungsprogramm für Kinder und Erwachsene

Die Familien erwarten Führungen, die sie z.B. als Ritter oder Burgfräulein kostümiert oder mit Laternen und Taschenlampen ausgerüstet erleben können. Eltern und Kinder erfahren bei den spannenden Führungen Interessantes über die Burggeschichte vom Mittelalter bis zum Biedermeier.



Kontakt
Schloss Hohenlimburg gemeinnützige GmbH
Alter Schlossweg 30
58119 Hagen-Hohenlimburg

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Internet: www.schloss-hohenlimburg.de
Telefon: (02334) 2771
Fax: (02334) 444 451 5


Weitere Informationen im Internet unter www.schloss-hohenlimburg.de

Quelle/Fotos:  Schloss Hohenlimburg - Die westfälische Höhenburg




Teilen




 
Copyright © 2009 by Petra Schiefer