Newsletter-Anmeldung

Unser Newsletter informiert Sie jeden Monat über Neuigkeiten aus den Bereichen Kunst, Kultur & Genuss.










Facebook Like

Museum: LWL-Industriemuseum Witten PDF Drucken
Zeche-Nachtigall-LWL-Witten Wiege des Ruhrbergbaus
Die Zeche Nachtigall im Ruhrtal
Das Ruhrgebiet ist auf Kohle gewachsen. Vor fast 200 Jahren förderte man an den Hängen des Flusses, der dem gesamten Revier seinen Namen gab, die ersten Brocken des schwarzen Goldes zu Tage. Heute ist die Erkundung des Besucherbergwerks ein Höhepunkt eines jeden Museumbesuches.



Die Zeche Nachtigall im Wittener Ruhrtal bringt Sie wieder zurück in die Zeit, als man zum Kohleabbau noch waagerechte Stollen in die Hänge trieb und später die ersten Schächte in die Tiefe grub.

LWL Zeche Nachtigall Witten
Zeche Nachtigall

Ausgerüstet mit Helm und Grubenlampe gelangen Sie in das Besucherbergwerk durch niedrige Gänge zu einem echten Steinkohleflöz und erleben die einzigartige Atmosphäre eines historischen Abbaubetriebes unter Tage. In der Ausstellung rund um den Schacht „Hercules" von 1832 - einen der ersten Tiefbauschächte des Reviers - lernen Sie die Technik und schweren Arbeitsbedingungen der Bergleute im 19. Jahrhundert kennen.


Im historischen Maschinenhaus der Zeche Nachtigall erleben Sie eine audiovisuelle Reise durch das Ruhrtal in der Zeit der Industrialisierung. Hier können Sie auch eine der ältesten Fördermaschinen des Ruhrreviers (1887) in Funktion erleben. An Bord eines 35 Meter langen Segelschiffs wird die Geschichte des Schiffsbaus und der Kohlenschifffahrt auf der Ruhr wieder lebendig.


Besucherbergwerk Nachtigallstollen

BesucherbergwerkHinein in den Berg
Höhepunkt jedes Museumsbesuchs ist die Erkundung des Besucherbergwerks „Nachtigallstollen". Ausgerüstet mit Helm und Grubenlampe stoßen Sie zu den Kohleflözen im Hetberg vor, lernen die Arbeit mit Abbauhammer und Pressluftbohrer kennen und erleben „vor Ort" das typische Flair eines Kohlebergwerks.

Der 130 Meter lange alte Nachtigallstollen wurde bereits 1990 als Schaubergwerk ausgebaut. Inzwischen wurden weitere alte Grubenbaue erschlossen und zugänglich gemacht. Hier beginnt eine Zeitreise unter Tage: Vom Dünkelbergstollen aus blicken Sie in einen alten Abbau („Alter Mann") von 1844 und gelangen in das Abbaufeld der Kleinzeche „Vereinigte Nachtigall" von 1920. Ein Abbaustreb und Streckenvortrieb im Flöz Geitling 3 zeigen typische Arbeitssituationen im Kleinbergbau nach 1945.

Führungen:
Di - Sa 11, 13, 15 und 17 Uhr
sonntags stündlich 11 bis 17 Uhr (um 17 Uhr beginnt die letzte Führung)
Kosten: 2 € Erwachsene, 1 € Kinder, jeweils plus Museumseintritt
Die Führung durch den Stollen ist für Menschen frühestens im Alter von 3 Jahren geeignet.
Die Temperatur im Stollen liegt ganzjährig bei ca. 12 Grad Celsius. Bitte denken Sie daran, auch im Sommer einen Pullover einzustecken



Dauerausstellung

S-witten-dauerausstellungFoto: Die Dampffördermaschine von 1887, zuletzt auf der Zeche Prosper Haniel in Bottrop im Einsatz, hat das Museum mit Hilfe eines Elektromotors wieder funktionstüchtig gemacht.









Der mühsame Weg ins Industriezeitalter

Im ehemaligen Maschinenhaus beginnt mit dem „mühsamen Weg ins Industriezeitalter" der Museumsrundgang. Eine audiovisuelle Zeitreise mit der Postkutsche führt ins Ruhrtal bei Witten und bringt die Museumsgäste in die Entstehungs- und Betriebszeit der Zeche Nachtigall. Zeitgenössische Musik erklingt, während historische Bilder aus drei Jahrhunderten vorbeiziehen. Sie erinnern an wichtige zeitgeschichtliche Ereignisse und zeigen, wie sich Landschaft, Technik und Arbeitswelt in dieser Zeitspanne verändert haben. Besucher hören hier auch den Gesang der Nachtigall, die zur Enstehungszeit der Zeche im Ruhrtal heimisch war.

Der Weg in die Tiefe
Am Beispiel des Schachtes „Hercules" aus dem Jahr 1839 wird ein wichtiges Kapitel Bergbaugeschichte wieder mit Leben gefüllt: Der Übergang vom Stollen- zum Tiefbau markiert den Übergang vom ländlich geprägten Raum zum Industrierevier.

Weitere Informationen dazu auch »hier


Heiraten unter Tage

Heiraten im BergwerkHeiraten unter Tage - Was Sie wissen sollten...
Eine Hochzeit unter Tage verspricht, ein ganz besonderes Fest zu werden. Der Nachtigallstollen ist ein ungewöhnlicher Ort, der auch ganz ungewöhnliche Bedingungen für eine Trauung mit sich bringt.




Der Ort der Trauung

Zeche Nachtigall mit ihrer 300jährigen Geschichte ist ein traditionsreicher Ort. Die restaurierten Bruchsteingebäude, der Schacht Hercules, die große Ringofenanlage, ein Ruhraak aus der Blütezeit der Ruhrschifffahrt und der Nachtigallstollen bilden ein stilvolles Ambiente für Ihre Hochzeitsfeier.

Für einen stilvollen Sektempfang oder eine größere Feier im Anschluss an die Trauung stehen verschiedene Räumlichkeiten zur Verfügung:

· 2 repräsentative Säle im ehemaligen Werkstattgebäude für 100 Personen
· Das Maschinenhaus mit der ältesten Dampfmaschine des Reviers (Vorführung auf Wunsch)
· Das Außengelände des Museums oder der überdachte bereich der Ringofenanlage.

Mehr Infos dazu finden Sie »hier



Stollen_NachtigallMit Kindern ins Museum
Jede Menge Angebote gibt es für Kinder auf der Zeche Nachtigall. Highlights  sind die Führungen durch den Nachtigallstollen, die mehrmals am Tag stattfinden.

Erzählen – Basteln – Spielen im Museum
Das  bietet das Museum an den Kinder-Nachmittagen jeden 2. Mittwoch im Monat an. Dauer: 2 Stunden, Kosten: 5 € inkl. Museumseintritt.
Termine und Themen siehe Programm

(Wasser)-Spielplatz
Hier können kleine Besucher auf dem nachgebauten Ruhrlauf mitgebrachte Boote fahren lassen und Wasser stauen. Der Wasserspielplatz wird bei gutem Wetter betrieben. Bei fast jedem Wetter können Kinder auf einen Mast steigen und übers Museumsgelände schauen oder einfach nur in einem Holzboot hin- und herschaukeln.
 
 

LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35
58452 Witten
Tel. 02302 93664-0
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

www.zeche-nachtigall.de

Di–So 10–18 Uhr
letzter Einlass 17.30 Uhr




Anfahrt LWL Witten
zum Vergrößern bitte den Plan anklicken

 
Eintrittspreise
Erwachsene 2,40 €
Kinder, Jugendliche (6 bis 17 Jahre) und Schüler 1,50 €
Ermäßigt 1,60 €
Gruppen ab 16 Personen / pro Person 1,90 €
Schüler/Schülerinnen 1,10 €
Im Rahmen von Lehrveranstaltungen, sofern sie an einem museumspädagogischen Programm oder einer vergleichbaren Veranstaltung teilnehmen. Zwei Begleitpersonen frei.

Familientageskarte (Eltern oder Elternteil mit Kind) 5,80 €

LWL-MuseumsCards
(Jahreskarte für den Eintritt in alle 17 Museen des LWL)

29,00 € (Familien, OmaOpaEnkel, Ich&Du)
19,00 € (Einzel)
9,00 € (Jugend)

Die Eintrittspreise gelten ohne Besucherstollen. Einschließlich Stollenbesichtigung erhöhen sich die Preise je Eintrittskarte um 2 €, bei ermäßigter Eintrittskarte um 1 €.

   
Quelle/Fotos:  LWL Pressestelle,
Foto Zeche Nachtigall: LWL-Industriemuseum: Annette Hudemann
 

Änderungen vorbehalten




Teilen




 
Menschen_und_Zollverein
Klartext Verlag
Menschen und Zollverein

Zollvereiner und ihre Frauen erzählen von ihrer Arbeit und ihrem Leben.
Mehr zum Buch erfahren Sie hier...
 
     amazon.de
 
Copyright © 2009 by Petra Schiefer