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Museen & Ausstellungen: Deutsche Kochbuchmuseum Dortmund PDF Drucken
Deutsches Kochbuchmuseum Dortmunder Westfalenpark
Deutsches Kochbuchmuseum
Die Ausstellung vermittelt mit Exponaten wie Puppenküchen, Herden und anderem Küchengerät Einblicke in das Leben von Frauen im 19. Jahrhundert, zeigt Veränderungen der Küchentechnik und die praktischen Ratgeber der Kochbuchautorin Henriette Davidis, die von 1856 bis 1876 in Dortmund lebte.
 

Deutsches Kochbuchmuseum
Das Deutsche Kochbuchmuseum ist am 2. Oktober 1988 im Dortmunder Westfalenpark eröffnet worden. Es wird als Außenstelle des Museums für Kunst und Kulturgeschichte der Stadt Dortmund geführt und hat seinen Sitz in der Buschmühle erhalten, einem Ort, der seit der Jahrhundertwende als Ausflugsgasthof vor den Toren der Stadt für die Dortmunder ein beliebtes Freizeitziel gewesen ist.
Das heutige Gebäude wurde aus Anlass der Bundesgartenschau 1959 errichtet.

Die Sammlung
Frauenbild und Küchentechnik im 19. und 20. Jahrhundert. Literatur für Küche und Haus.

Kinder am Spielzeugherd 
Kinder am Spielzeugherd

Kochbuchmuseum Dortmund, Arbeit der Frauen in der Küche von früher
Arbeit der Frauen in der      Küche von früher

Kochbuchmuseum, kleine Küche
Kleine Küche

Kochbuchmuseum, Alltagsgegenstände aus der Küche eines anderen Jahrhunderts
Alltagsgegenstände aus der Küche eines anderen Jahrhunderts

Kochbuch der bekannten Kochbuchautorin Henriette Davidis
Kochbuch der bekannten Kochbuchautorin Henriette Davidis
Das Deutsche Kochbuchmuseum ist kalorienarmer Genuss pur. Die Küchendüfte der Urgroßmütter, die Tortentürme und Bratenberge, die Pasteten und Terrinen sprechen alle Sinne an. Doch nur das Auge isst mit. Im Mittelpunkt steht die bekannte Kochbuch-Autorin Henriette Davidis, die von 1856 - 1876 in Dortmund lebte. Ihre Kochbücher waren im 19. Jahrhundert nicht nur Rezeptsammlungen, sondern auch praktische Ratgeber für den Haushalt.

Damit verraten sich Kochbücher auch als Geschichtsbücher: Gesellschaftsleben und Küchentechnik, Sozialunterschiede und Tischkultur formen sich zu anschaulichen Bildern ihrer Zeit. Die Kochbücher der Henriette Davidis orientieren sich am gesellschaftlichen Leitbild der christlichen, bürgerlichen Familie und beschreiben die daraus abgeleiteten, streng reglementierten Lebensweisen für Frauen und Männer.

Nicht Kochbücher allein, auch Puppenküchen, Herde und viele andere historische Küchengeräte geben Einblicke in das Leben von Mädchen und Frauen im 19. Jahrhundert. Gezeigt werden die Veränderungen in der Küchentechnik bis 1960. Und dabei erweist sich: Es wird längst nicht alles neu gerührt. Viele Ideen Henriette Davidis haben auch noch heute Bestand, erleben gar eine Renaissance oder werden neu interpretiert - sicher nicht immer im Geist der legendären Kochbuchautorin.

Ein Backhaus und ein Kräutergarten, angelegt nach historischen Vorbildern, runden die Angebote der Buschmühle zur Kulturgeschichte des Kochen, Essens und Trinkens ab.

Das Kochbuchmuseum versucht, Inhalte und Funktionen von Kochbüchern in Form von Ausstellungen zu präsentieren, damit also seiner eigentlichen Aufgabe als Museum zu entsprechen. Es beabsichtigt nicht, nur eine Schau wertvoller Erstausgaben und bibliophiler Preziosen zu sein. Die zum Museum gehörige Bibliothek mit ihren historischen Bestanden versteht sich als ein Ort für Forscher oder Benutzer, die an Spezialfragen interessiert sind.

Museumsgeschichte und Sammlung
In der Schausammlung des Museums ist das praktische bürgerliche Kochbuch des 19. Jahrhunderts wieder in den breiten Reigen des zeitgenössischen Schrifttums der Erziehungsliteratur und praktischen Lebenshilfen für Frauen eingeordnet.

Im Mittelpunkt stehen die Werke der Kochbuchautorin Henriette Davidis, die von 1856 bis 1876 in Dortmund lebte. Seit der Erstauflage im Jahre 1845 sind bis in die heutige Zeit unzählige Bearbeitungen ihres "Praktischen Kochbuchs" in Gebrauch geblieben.


 

Kochbücher waren im 19. Jahrhundert nicht zur Rezeptsammlungen, sondern auch praktische Ratgeber für Frauen zur Organisation ihres Haushaltes. Die Kochbücher orientierten sich am gesellschaftlichen Leitbild der christlichen bürgerlichen Familie und beschrieben die daraus abgeleiteten, streng reglementierten Lebensweisen für Frauen und Männer.

Diesem Ideal suchte nicht nur das Bürgertum, sondern gleichfalls die Kleinbürger- und Arbeiterfamilie nachzueifern.

Das Kochbuch bildet somit den Mikrokosmos, von dem ausgehend die größeren Lebenszusammenhänge, das Bild der Familie und das Frauenverständnis im 19. Jahrhundert und die Auswirkungen bis in heutige gesellschaftliche Konventionen nachgezeichnet werden.

Entsprechend vermittelt die Ausstellung mit Exponaten wie Puppenküchen, Herden und anderem Kochgerät Einblicke in das Leben von Frauen im 19. Jahrhundert. Darüber hinaus zeigt sie Aspekte der Davidis-Rezeption bis 1960


Öffnungszeiten
1. November bis 31. März:
Mi u. So 10.00 - 17.00 Uhr

1. April bis 31. Oktober:
Di bis So 10.00 - 17.00 Uhr

Öffnungszeiten an Feiertagen:
Geöffnet: Karfreitag, Ostersonntag, Ostermontag, 1. Mai, Christi Himmelfahrt, Pfingstsonntag, Pfingstmontag, Fronleichnam, 3. Oktober, Allerheiligen, 2. Weihnachtstag

Geschlossen: Neujahr, Heiligabend, 1. Weihnachtstag, Silvester

Öffnungszeiten Westfalenpark:
Eingang Ruhrallee: 10.00 - 18.00 Uhr
Eingang Florianstraße: 9.00 - 23.00 Uhr
Eingang Blütengärten: 9.00 - 21.00 Uhr
Eingang Baurat-Marx-Allee: 9.00 - 21.00 Uhr
Eingang Buschmühle: 9.00 - 21.00 Uhr
Eingang Hörde: 9.00 - 21.00 Uhr

Florianturm:
Mo Ruhetag, Di bis Fr 14.00 - 23.00 Uhr (November bis Februar), Di bis Fr 10.00 - 23.00 Uhr (März bis Oktober), Fr bis So 10.00 - 23.00 Uhr

Eintritt frei
Parkeintritt ist zu entrichten.

Eintrittspreise Westfalenpark:
März bis Oktober:
Einzeleintritt 2,00 Euro (ab 18.00 Uhr 1,00 Euro)
(Groß)Elternteil mit (Enkel)Kindern* 4,00 Euro
(Groß)Eltern mit (Enkel)Kindern* 6,00 Euro
* dazugehörige minderjährige (Enkel)Kinder

November bis Februar:
Einzeleintritt 1,00 Euro
(Groß)Elternteil mit (Enkel)Kindern* 2,00 Euro
(Groß)Eltern mit (Enkel)Kindern* 3,00 Euro
* dazugehörige minderjährige (Enkel)Kinder

Freien Eintritt haben Kinder unter sechs Jahren. Behindertenbegleiter/innen haben ebenfalls freien Eintritt an personenbesetzten Eingängen, wenn die Notwendigkeit einer ständigen Begleitung auf dem Behindertenausweis vermerkt ist, ebenso Inhaber des Dortmund-Passes.


Deutsches Kochbuchmuseum Dortmund
An der Buschmühle
44139 Dortmund
Telefon +49 231 50-2 57 41
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Homepage
www.museendortmund.de/kochbuchmuseum


Quelle/Fotos: Deutsches Kochbuchmuseum Dortmund / Stadt Dortmund



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Copyright © 2009 by Petra Schiefer